Wie ich mich schmerzlich von meinem Schweinehund trennen musste

Paula Krüger
17. Mai 2017
Fit 1897617 1920

Keine Zeit für Sport

"Ich habe keine Zeit für Sport", war bisher immer der Grund, meine Fitness zu vernachlässigen. Und wenn ich doch Zeit fand, dann hatte das Studio, in dem ich angemeldet war, keinen passenden Kurs. Trotzdem war ich dort im Knebelvertrag. Ein Jahr lang hatte ich mich dummerweise verpflichtet, bevor sich meine berufliche Situation so weit veränderte, dass die Zeiten einfach nicht mehr zu mir passten. Bezahlt habe ich natürlich trotzdem weiter. Trainiert habe ich in der Zeit vielleicht zwei, drei Mal.

Verändert hat sich mein Leben, als ich GYMFLOW entdeckte. Fitnesskurse, wann Du willst, wo Du willst. Und das ganz ohne Abo. Klang für mich verlockend, also warf ich sofort einen Blick auf die Buchungsplattform und war überwältigt von dem riesigen Kursangebot innerhalb Berlins. Zu jeder erdenklichen Tageszeit gab es Kurse. An jedem Ort in Berlin fand ich ein Angebot. "Verdammt", sagte mir mein Schweinehund, "jetzt gibt es keine Ausreden mehr."

Mit gemischten Gefühlen buchte ich meinen ersten Kurs. Ich musste es nun schließlich einfach testen. Alles andere wäre nämlich schlichtweg der Beweis für meine mangelnde Disziplin und der Sieg meines Schweinehunds.

Mein erster Kurs mit GYMFLOW

Ich entschied mich für Antigravity Yoga im Holmes Place am Potsdamer Platz. Als Test empfand ich das am geeignetsten. Nicht zu anstrengend, aber dafür mal etwas ganz Anderes und spannend genug, um mich zu motivieren. Dass das hier der Beginn einer riesigen Veränderung sein würde, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. Wahrscheinlich hätte dann doch der Schweinehund gesiegt. 

Und es funktionierte. Obwohl ich mich erst drei Stunden vorher einbuchte, weil ich nicht sicher sein konnte, wann ich Feierabend haben würde, verlief alles reibungslos. Und auch gegen die 12€, die ich für die Yoga-Stunde online überwiesen hatte, konnte ich nichts einwenden. Schließlich hatte ich dafür die Gewissheit, dass es eine einmalige Sache bleiben könnte, ich mit keinen versteckten Kosten rechnen musste und ich GYMFLOW nie wieder hätte aufrufen müssen.

Adieu, Schweinehund - Ich mach' Schluss!

Der Schweinehund in mir hoffte, dass irgendetwas an diesem Tag fatal schiefgehen würde. Aber leider funktionierte alles. Selbst das letzte Fünkchen Hoffnung, weiterhin meiner Faulheit zu frönen, wurde mir genommen.

So begann meine Reise zu einem fitteren Ich. Aus einmal wöchentlichem Antigravity Yoga wurden teilweise bis zu fünf Fitnesskurse pro Woche. Und das Tollste war: Ich konnte entscheiden, was, wann und wo ich trainieren wollte. Ich entwickelte sogar von Zeit zu Zeit Spaß am Sport. Diese demotivierenden Gedanken, nach einem ewig langen Arbeitstag noch zum Sport gehen zu müssen oder die Kurse in eine völlig unpassende Tageszeit zu quetschen, verabschiedeten sich endlich. In früheren Fitnessstudioverträgen war es für mich Alltag gewesen, genervt zu sein von den festen Bindungen und der mangelnden Flexibilität von Ort und Zeit. 

Noch nie in meinem Leben habe ich mich so motiviert und so fit erlebt. Die drei bis fünf Fitnesskurse pro Woche, bei denen ich je nach Lust und Laune variiere, geben mir nicht nur so ein wunderbares Lebensgefühl, sondern machen sich inzwischen auch schon an meiner Figur bemerkbar. Die größte Bestätigung war es, als mich letztens eine Freundin fragte, ob ich eine Diät gemacht hätte. Da konnte ich ihr nämlich freudestrahlend berichten, dass das alles nur GYMFLOW zu verdanken war und ich außer dem regelmäßigen Sport nichts verändert hatte.

Im Endeffekt war es wohl also doch die beste Entscheidung seit langem, mir meinen ersten Kurs zu buchen. Dass es mich so dermaßen infiziert, hätte ich nie für möglich gehalten. Doch wirklich - Ich bin die fitteste Version meines Selbst. Und ich bin stolz drauf!