Fastenzeit - 40 Tage verzichten?

Felia Witt
08. Februar 2018
Fastenzeit

Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus - in allen Weltreligionen gilt das Fasten als zentrales Element und ist auf unterschiedlichste Art und Weise vertreten.

Die Fastenzeit beginnt in einer Woche und ist ein guter Anlass, um auf schlechte Gewohnheiten zu verzichten und das Thema mal genauer zu betrachten. 

Wie lange geht die Fastenzeit? 

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch, dem 14.02.2018 und endet vor Ostern am 29.03.2018. Diese Zeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbracht hat.  

Wie gesund ist Fasten? 

40 Tage nichts essen? Geht das überhaupt? Bei der religiösen Fastenzeit geht es heutzutage vielmehr darum, schlechten Angewohnheiten für einen gewissen Zeitraum zu entsagen, bewusst auf etwas zu verzichten, wie etwa auf Süßigkeiten, Kaffee, Alkohol und Zigaretten. 

Gar nichts zu essen ist für einen so langen Zeitraum natürlich nicht ratsam, da nicht genügend Nährstoffe aufgenommen werden. Bei der reduzierten Nahrungsaufnahme können Symptome wie Kreislaufbeschwerden, Schwindel und Frieren auftreten. Um genau diesen Kontraindikationen entgegenzuwirken, ist eine nährstoffreiche Ernährung auch in der Fastenzeit enorm wichtig. Wenn man die notwendige Menge durch gesunde, leichte und nährstoffreiche Kost zu sich nimmt, kann das Fasten auch zahlreiche positive Effekte mit sich bringen, wie beim Heilfasten. Hierbei werden die Vorgänge in unserem Körper erheblich positiv beeinflusst, da sich der Körper von unnötigem Ballast befreit. Ziel ist es, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken und sich sozusagen durch das Fasten zu heilen. So können Schlafstörungen, Magen-und Darmprobleme, Neurodermitis oder auch Diabetes behandelt und sogar verbessert werden. Der Kopf kommt zur Ruhe und es wird mehr Energie freigesetzt. 

Los geht’s! 

Was habt ihr euch vorgenommen? Worauf wollt ihr in der Fastenzeit verzichten? Sind es eher Gewohnheiten oder eine Umstellung der Ernährung?